Wie meditieren mein Leben verändert hat und wie auch Du es ganz leicht lernen kannst

Meditation ist schon seit einiger Zeit in aller Munde und inzwischen gibt es auch zahlreiche Studien, die wissenschaftlich die positive Wirkung bestätigen.

Ich habe vor etwa zwei Jahren mit dem Meditieren begonnen und ich sage Dir: es kann Dein ganzes Leben verändern. Aber nur, weil meditieren so eine große Wirkung hat, heißt das nicht, dass es schwierig und bestimmten Menschen vorbehalten ist. JEDER kann meditieren! Und es ist so einfach, man muss es nur tun!

In diesem Artikel möchte ich Dir zeigen, warum es sich wirklich lohnt und wie Du ganz einfach mit dem Meditieren beginnen kannst.

Wie Meditation mein Leben verändert hat

Als ich vor etwa zwei Jahren mit dem Meditieren begonnen habe, war ich gefühlt Lichtjahre von meinem jetzigen Leben entfernt. Ich war innerlich sehr unruhig, wusste nicht so richtig, wo mich mein beruflicher Weg hinführen wird und das Gefühl von Erfüllung war auch ein eher seltener Gast in meinem Leben. Ich fühlte mich insgesamt sehr unsicher, hinterfragte permanent meine Entscheidungen und mich plagten ständig Zweifel.

Heute bin ich viel ruhiger, kann schneller Entscheidungen treffen ohne hinterher an ihnen zu zweifeln, fühle mich viel sicherer, bin inspirierter und habe Visionen für mein Leben. Ich sehe einen Sinn in dem was ich tue, fühle mich erfüllter und auch wenn ich immer noch nicht genau weiß, wie der Weg aussehen wird, den ich gehe, freue ich mich auf alles was kommt und schaue mit viel weniger Ängsten in die Zukunft.  

Das habe ich eindeutig der Meditation zu verdanken. Durch das Meditieren habe ich Zugang zu meiner inneren Stimme erhalten und Antworten auf die großen Lebensfragen gefunden, nach denen ich vorher im außen gesucht habe.

Aber wie soll uns jemand von außen sagen können, was der Sinn unseres Lebens ist, was unsere Aufgabe auf diesem Planeten ist, wie wir Glück und Zufriedenheit finden und in unsere wahre Größe kommen können?

Das sind Fragen, auf die Du einzig und allein aus deinem tiefsten Inneren Antworten bekommen wirst. Um die Antworten auf diese Fragen wahrnehmen zu können, müssen wir uns allerdings erst einmal in die Stille wagen. Denn die Stimme Deines Herzens ist sanft und leise und Du kannst sie nur wahrnehmen, wenn Du ganz ruhig wirst und Deinen Blick nach innen richtest.

Dein Herz wird Dich niemals anschreien um das Getöse um Dich herum zu übertönen und zu Dir durchzudringen. Es braucht Deinen vollen Fokus, Deine ungeteilte Aufmerksamkeit, um sich öffnen und Dir Deine Wahrheiten mitteilen zu können. Daher ist Meditation essentiell, um Deinen ganz persönlichen Herzensweg zu finden und viel mehr aus Deinem Inneren heraus zu leben.

Wenn Dir das gelingt und Du mehr und mehr auf Dein Herz und Deine Intuition hörst, kann Dich alles was im außen passiert nicht mehr so schnell aus der Bahn werfen. Du bist mit Dir viel mehr im Reinen und verfügst über das tiefe Wissen, was für Dich persönlich richtig oder falsch ist.

Du verspürst jetzt den Wunsch, auch mit dem meditieren zu beginnen, um Dein Leben zum Positiven zu verändern? Dann habe ich eine gute Nachricht für Dich:

Meditieren ist ganz leicht!

Wir sind in unserer Gesellschaft so verkopft, dass wir denken, alles was einen großen Effekt hat, muss auch schwer sein. Wir glauben, bevor wir mit dem Meditieren beginnen können, müssen wir erstmal einen Haufen Bücher zu diesem Thema wälzen, uns so richtig anstrengen, hochdiszipliniert sein und erst wenn wir wirklich alles geben, ERST wenn es richtig hart war und wir uns mit Tränen und Schweiß überwunden haben, DANN hat Meditation vielleicht auch irgendwann mal einen positiven Effekt.

Da ist uns eindeutig der Verstand im Weg. Denn Meditation ist – obwohl sie so einen wahnsinnig positiven Effekt auf unser Leben haben kann – so wahnsinnig simpel und kann von wirklich JEDEM erlernt werden. Ganz gleich, welche Vorgeschichte man hat, in welcher Situation man sich befindet, ob man reich oder arm, jung oder alt ist, Meditation ist ein Geschenk, dass jeder annehmen darf. Man muss es nur tun!

Warum haben dann so viele Menschen Hemmungen zu Meditieren?

Wenn Du meditierst, orientierst Du dich nicht mehr am außen, sondern Du ziehst deine Sinne zurück und richtest sie auf Dein Inneres. Du machst dich frei von allem Äußeren und lauschst nur Dir selbst, deinen Gedanken, Gefühlen und irgendwann einer wohltuenden Stille.

Da wir tagtäglich etwa 60.000 Gedanken haben, tritt natürlich nicht sofort Stille ein, wenn wir unseren Fokus beginnen nach innen zu richten. Im Gegenteil: manchmal werden die Gedanken dann noch lauter und wilder und unser „monkey mind“ dreht so richtig auf.

Da unsere Gedanken wiederum Gefühle auslösen und in der Regel nur 3 % unserer tagtäglichen Gedanken aufbauend und hilfreich sind, fühlen wir uns oft erstmal nicht so gut beim Meditieren und flüchten lieber vor diesen Gedanken.

Das ist absolut verständlich, denn wer will sich schon bewusst schlechten Gefühlen aussetzen? Andererseits ist es auch kein gutes Gefühl ständig auf der Flucht zu sein. Glaub mir, ich kenne das Gefühl dieser inneren Unruhe sehr gut und seien wir ehrlich: egal wie viel man sich ablenkt, die Gefühle holen uns doch irgendwann ein. Meditation hilft Dir, alle Gefühle und Gedanken anzunehmen und Dich nicht mehr so stark von ihnen beeinflussen zu lassen. Du kommst mehr in Deine innere Mitte und fühlst Dich nicht mehr so „getrieben“.

Meditieren lernen

Der wichtigste Schritt beim Meditieren ist, sich die Zeit dafür zu nehmen. Dann muss man sich eigentlich nur noch in einen möglichst aufrechten Sitz begeben oder sich entspannt hinlegen und die Augen schließen. Wenn Du es zu Beginn schaffst, zwei bis drei Minuten in der Stille zu sitzen und wahrzunehmen, was sich innerlich so tut, dann kannst Du bereits meditieren. Und wenn Du das mit einer gewissen Regelmäßigkeit tust, wirst Du auch schon ziemlich schnell positive Effekte spüren.

Denn das Entscheidende ist eigentlich „nur“, dass wir unseren Blick nach innen richten. Alleine durch diesen Wechsel der Perspektive verändert sich ganz viel. Wir orientieren uns so stark am außen, dass wir das oftmals erst als sehr ungewohnt empfinden.

Je öfter Du jedoch Deinen Blick nach innen richtest und dabei präsent bleibst, einfach wahrnimmst, was in Deinem Inneren passiert, desto besser lernst Du dich selbst kennen und desto verbundener wirst Du mit Dir selbst.

Ich sage Dir, da öffnen sich ganz neue Universen.

Am Anfang wirst Du vermutlich feststellen, dass Deine Gedanken ziemlich wild sind und sich alles andere als Ruhe einstellt. Das ist zu Beginn okay und völlig normal.

Um zu den tieferen Schichten vorzudringen und Deine Herzensstimme zu vernehmen ist es jedoch hilfreich, Deinen „monkey mind“ nach und nach zur Ruhe kommen zu lassen.

Das kannst Du erreichen, indem Du lernst, Dein eigener Beobachter zu werden. Statt dich mit den Gedanken und Gefühlen zu identifizieren, nimm sie einfach nur wahr. Versuche, sie nicht zu bewerten und in „gute“ und „schlechte“ Gedanken einzuteilen, sondern ganz urteilsfrei zu beobachten.

Gerade zu Beginn ist es aber auch wichtig, dass Du Deine Gedanken und Gefühle nicht unterdrückst und versuchst, Stille in Deinem Kopf zu erzwingen. Zum einen wirst Du die Stille durch Druck nicht erreichen und zum anderen ist es nicht Sinn und Zweck der Meditation, alles was gesehen werden möchte wieder zu verbannen.

Nimm jeglichen Druck raus und lasse alles durch dich durchfließen, als wärst Du ein Gefäß für Deine Gedanken und Gefühle. Lass alles zu.

Langfristig ist dann das Ziel beim Meditieren, Deine Gedanken und Gefühle wie Wolken ziehen zu lassen und so mehr in die Stille zu finden. Das ist unglaublich befreiend, denn Du wirst Dir darüber bewusst, dass Du nicht Deine Gedanken und Gefühle bist und immer wieder neu wählen kannst, was Du so denkst und fühlst. Zudem ist die Stille wahnsinnig heilsam und durch sie findest Du Zugang zu Deinen ganz eigenen Wahrheiten und zu Deinem wahren Kern.

Es gibt es verschiedene Optionen, die Dir helfen können, die Gedanken schon zu Beginn der Meditation mehr zur Ruhe kommen zu lassen. Probiere einfach mal die folgenden verschiedenen Möglichkeiten aus und wähle dann die Methode, die für Dich am besten funktioniert.

1) Fokuspunkt

Du kannst dich beispielsweise eine Weile auf einen bestimmten Punkt in Deinem Körper konzentrieren und so Deinen Fokus liebevoll weg von den Gedanken lenken. Bei mir funktioniert es am besten, wenn ich mich darauf konzentriere, wie Luft aus meiner Nase aus und einströmt. Immer wenn Deine Gedanken abschweifen, kannst Du Deine Aufmerksamkeit liebevoll zurück zu Deinem Fokuspunkt bringen.

2) Bodyscan

Ich starte auch gerne mit einem Bodyscan in meine Meditation. Das bedeutet, dass ich einmal von meinem Scheitel angefangen durch meinen Körper wandere und jedem Körperteil meine Aufmerksamkeit schenke. Alleine dadurch entspanne ich mich und werde präsent in meinem Körper.

3) Sinne schärfen

Du kannst aber auch zu Beginn die Geräusche um dich herum, die Temperatur, Gerüche, und die Kleidung auf Deiner Haut wahrnehmen und so Deine Sinne schärfen. Das hilft Dir, ganz im Hier und Jetzt anzukommen und achtsam für den Moment zu werden. Wenn ich dann Vogelzwitschern, Kaffeegeruch oder Sonnenstrahlen auf meiner Haut wahrnehme, werde ich oft ganz friedlich, erfüllt und einfach nur seelig über den Moment. Das ist im Prinzip die klassische Achtsamkeit, die wir auch in den Alltag integrieren können.

4) Tiefe Atmung

Wenn ich sehr angespannt bin, hilft es mir, mehrmals tief einzuatmen und über den Mund auszuhauchen. Ich stelle mir dann vor, wie ich frische Energie einatme und alles Verbrauchte beim Ausatmen loslasse. Mein Körper wird dadurch wieder weich, lässt mehr los und ich komme mit viel mehr Leichtigkeit in meine Meditation.  

Geführte Meditation

Du kannst auch mit geführten Meditationen einsteigen und Dich einfach leiten lassen. Es gibt tolle Apps wie Stop, Breathe & Think, 7Mind oder Headspace, bei denen Du durch Deine Meditation geführt wirst. Ich habe auch mit diesen Apps angefangen und es hat mir ungemein geholfen, mich erstmal komplett leiten lassen zu können.

Inzwischen gibt es so viele tolle angeleitete Meditationen. Diese Lichtmeditation von Maria Christina Gabriel liebe ich sehr und auch die Meditationen von Laura Seiler sind wunderschön. Auch auf Youtube gibt es eine Menge angeleiteter Meditationen. Schau einfach, dass Du für Dich die Richtige findest.

Um was es letztlich geht

Zum Schluss möchte ich Dir noch sagen, dass ich für mich gelernt habe, dass es kein Richtig oder Falsch beim Meditieren gibt und dass jeden Tag etwas Anderes für mich richtig sein kann.

An manchen Tagen brauche ich geführte Meditationen und an anderen Tagen sitze ich einfach nur da und genieße die Stille. Wenn ich wiederum sehr aufgewühlt bin und merke, dass mir ein Gefühl auf der Seele liegt, dann komme ich am besten durch das Zulassen dieses Gefühls zur inneren Ruhe. Manchmal muss ich auch erst alle Gedanken herausschreiben um dann zu Meditieren.

Es gibt so viele verschiedene Meditationsformen und jeder Mensch ist anders und bringt andere Herausforderungen und Bedürfnisse mit sich. Das Wichtigste ist, dass wir uns immer wieder die Zeit für uns nehmen, dabei ohne jegliche Ablenkung von außen vollkommen präsent sind und unseren Blick immer wieder nach innen richten. Wenn Du dich nach der Meditation ruhiger, zentrierter und erfüllter fühlst, dann ist es egal, mit welcher Form der Meditation Du das erreichst.

Wenn Du Dir jeden Tag fünf bis zehn Minuten Zeit für Deine Einkehr nimmst, wirst Du schon bald die positiven Effekte spüren und vielleicht auf ganz neue Antworten für Dein Leben stoßen.

Ich wünsche Dir viel Freude beim Entdecken!

Deine Meike

 

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