Bewusstes Handeln statt blinder Aktionismus

Seit vier Wochen gab es keinen Artikel mehr auf dem Blog. Für manche Blogger eine Katastrophe und auch ich denke immer mal wieder, ich müsste mehr „abliefern“ und noch mehr tun.

Warum glauben wir das? Weil wir denken, durch unseren Aktionismus käme automatisch Erfolg in unser Leben. Das wurde uns in unserer Leistungsgesellschaft von klein auf so vermittelt und wir spüren oftmals lange Zeit nicht einmal, dass wir in einem Hamsterrad laufen und nicht von der Stelle kommen mit unserem blinden Aktionismus.

Das andere Extrem dieses Aktionismus ist die Lethargie, die uns ebenso wenig weiterbringt. Im Gegensatz zu diesen beiden weit verbreiteten Phänomenen gibt es aber auch eine Form des Handelns, die erfüllend ist und dir Energie gibt, statt dich innerlich auszulaugen.

Damit ich auch Du zukünftig von dieser Form des Handelns zehren kannst, möchte ich heute mit dir vier wichtige Voraussetzungen teilen, um diese sehr fruchtbare Form des Handelns in deinen Alltag einzubauen.

Folge deiner Freude

Als erstes darfst du auf deine To Do Liste schauen und dich fragen, welcher dieser Punkte dir jetzt gerade am meisten Freude machen würde. Achte auf deine spontanen Impulse, sie liegen meist richtig. Du wirst merken, dass es dir viel leichter fällt, fokussiert zu bleiben, wenn Du so vorgehst, statt einfach den ersten Punkt auf der Liste zu wählen und die Liste „abzuarbeiten“.

Außerdem wirst Du, wenn Du aus deiner Freude heraus handelst, ganz andere Ergebnisse erzeugen, als wenn du aus reinem Pflichtgefühl heraus handelst. Denn die Energie, die du in etwas rein gibst, kommt auch wieder heraus.

Daher gibt es auf meinem Blog – zumindest bisher – nicht aus reinem Pflichtgefühl jede Woche einen neuen Artikel, weil ich dann neben meiner Teilzeitstelle, meinen Yogastunden und allen anderen Dingen, die jede Woche so anstehen, in Stress verfallen und die Freude am Schreiben verlieren würde. Du bekommst von mir nur Artikel zu lesen, die ich aus meiner Freude heraus für dich geschrieben habe und ich hoffe, das spürt man auch.

Wenn Dir eine Aufgabe einfach keine Freude machen will und sie ewig auf deiner Liste bleibt, frag dich, wie du sie verändern kannst, damit sie dir Freude bereitet. Du kannst zum Beispiel in ein schönes Café gehen und sie von dort bearbeiten. So sitze ich während ich diesen Artikel schreibe, in einem Café draußen und genieße die laue Herbstluft. 🙂 Schaffe dir eine schöne Atmosphäre, dann fällt Vieles schon leichter.

Handle aus der Verbundenheit mit Dir

Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist, dass es nicht darauf ankommt, möglichst viel zu tun, sondern darum, WIE Du etwas tust.

Es macht einen entscheidenden Unterschied, ob Du aus der Verbundenheit mit dir selbst handelst oder ob Du gedanklich ganz woanders bist, die Aufgabe möglichst schnell abhaken möchtest und dich beim Handeln gestresst fühlst.

Daher ist der erste Schritt, erstmal zu beobachten, wie Du die Dinge tust. Ob Du in Verbundenheit mit dir handelst, merkst Du daran, dass Dir die Handlung Energie gibt und dich auffüllt. Fühlst Du dich hingegen nach einer Handlung völlig erschöpft und ausgelaugt, dann warst Du vermutlich nicht wirklich mit dir verbunden.

Du kannst üben, bevor du mit einer Aufgabe beginnst, erstmal für einen Moment in die Entspannung zu gehen und in deinem Körper präsent zu werden. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und lass dich in deinen Körper sinken. Achte dann auch während du etwas tust darauf, bei dir zu bleiben. Ob Du noch in deiner Mitte bist, spürst du daran, dass Du noch ruhig atmest und dein Bauch weich und entspannt ist. Sobald dein Atem stockt und sich dein Bauch anspannt, bist Du nicht mehr ganz präsent. Halte dann einfach kurz inne und lass deinen Atem und deinen Körper wieder weich werden. 

Viel hilft nicht immer viel

Bleibe während deiner Tätigkeit achtsam dafür, wann Du genug getan hast. Wir sind es so gewohnt, über unsere Grenzen zu gehen, dass wir oft gar nicht spüren, wann wir beginnen zu hustlen. Wir wollen dann unbedingt JETZT sofort etwas fertigstellen und beginnen, uns abzukämpfen.

Das ist jedoch meist verschenkte MüheOft finden wir mit etwas Abstand am nächsten Tag ganz leicht Lösungen oder Ideen, die wir in diesen Momenten einfach nicht wahrnehmen können.

Wenn Du also spürst, dass Du für heute genug an einer Aufgabe gearbeitet hast, gönn dir eine kleine oder größere Pause. Wenn du dann noch genug Energie hast, kannst Du erneut auf deine To Do Liste schauen und reinspüren, was jetzt „reif“ ist. Wenn Du so vorgehst, wirst du mit mehr Freude mehr schaffen und vor allen Dingen Ergebnisse mit Herz erzielen.

Kenne Dein “WARUM”

Damit Du dich auf Dauer nicht ausgelaugt fühlst bei deinem Handeln, ist es essentiell, dass Du dein „Warum“ kennst.

Dein „Warum“ ist deine Motivation, das was dich jeden Tag antreibt und deinem Handeln einen tieferen Sinn gibt.

Viele möchten sich da nicht festlegen, weil sie Sorge haben, dass dieses „Warum“ irgendwann nicht mehr passt. Ich kenne dieses Gefühl.

Aber das Leben ist ein Prozess und dein “Warum” darf sich im Laufe der Zeit verändern. Wenn Du aber überhaupt kein „Warum“ hast, dann weiß dein Unterbewusstsein nicht, wo du eigentlich hin möchtest und wofür Du jeden Tag deine To Do-Listen abarbeitest.

Ohne ein “Warum” läufst Du viel eher Gefahr, innerlich auszubrennen. Dein Handeln besteht in diesem Fall häufig eher in einer Flucht, einem „weg von“ als aus einem „hin zu“. Und das ist nicht erFÜLLEND. Wenn Du also jeden Tag machst und tust, um dich nicht mit deinen Gefühlen auseinandersetzen zu müssen oder um dich von deiner Unzufriedenheit abzulenken, dann ist das auf Dauer sehr ungesund. Wenn Du aber jeden Tag Dinge tust, die dich deiner Vision von einem erfüllten Leben näher bringen, stellt sich schon beim täglichen Handeln ein Gefühl von Fülle ein. 

Mein „Warum“ ist momentan, dass ich Menschen wie dich motivieren möchte, ihren ganz eigenen Weg zu gehen, sich wieder mit sich selbst zu verbinden und sich auf die Suche nach innerer Ruhe und Erfüllung zu machen.

Das ist der Grund dafür, dass ich diesen Blog schreibe, Yoga unterrichte und mich ab November komplett selbstständig mache. Jaaa und dann gibt es wahrscheinlich auch öfter neue Artikel, weil ich mehr Zeit für all das haben werde, was mir Freude bereitet. 😊

Jetzt bin ich gespannt, was dein “Warum” ist und was sich durch diese erfüllende Art des Handelns in deinem Leben verändert. Schreib mir gerne (kontakt@yogalifeandsoul.de) oder hinterlasse mir einen Kommentar. 

Wenn Du auf dem Laufenden bleiben möchtest, was ich in nächster Zeit geplant habe und regelmäßig Inspiration in Dein Postfach bekommen möchtest, trage dich gerne unter dem Post für meinen Love Letter ein. 

Alles Liebe!

Meike

P.S. Folge mir auch gerne auf Facebook oder Instagram. Hier bekommst Du regelmäßig Impulse für ein erfülltes Leben. 

 

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